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App-Freigabe verstehen (24-Punkt-Check)

Wenn du eine neue App anforderst, läuft sie manchmal sofort durch — und manchmal steht für einen Moment „in Prüfung“. Dahinter steckt kein Bürokratie-Hindernis, sondern ein klarer 24-Punkt-Check, der sicherstellt, dass jede Software zu deinem Unternehmen passt: rechtlich, technisch und wirtschaftlich.

Jede App, die ihr einsetzt, berührt drei Dinge: die Daten deiner Kund:innen und Kolleg:innen, die Sicherheit eurer Geräte und das Budget. Eine App, die heimlich Daten in ein Drittland sendet oder eine teure Lizenz im Abo mitbringt, würde später Ärger machen. Der Check fängt das vorab ab — einmal geprüft, läuft die App danach für alle reibungslos.

Die 24 Punkte verteilen sich auf vier Bereiche. Zusammen ergeben sie ein vollständiges Bild der App:

Bereich Punkte Worum es geht
Datenschutz (DSGVO) 9 Wo liegen die Daten? Gibt es einen AV-Vertrag? Werden Daten in Drittländer übertragen?
Sicherheit 6 Verschlüsselung, Login-Schutz (SSO/MFA), bekannte Schwachstellen, Berechtigungen
Betrieb 6 Lässt sich die App sauber ausrollen, aktualisieren und wieder entfernen? Wer supportet sie?
Lizenz & Anbieter 6 Kosten, Vertragsmodell, Verlässlichkeit des Anbieters, Kündbarkeit

Erst wenn ein Bereich keine offenen roten Punkte mehr hat, gilt die App als freigegeben.

  • Katalog-Apps haben den Check bereits bestanden — sie installieren sich oft in Minuten, ohne dass jemand erneut prüfen muss.
  • Neue oder kostenpflichtige Apps durchlaufen den Check einmalig. Das dauert in der Regel kurz, kann bei kniffligen Datenschutzfragen aber etwas länger sein.
  • Du siehst den Status deiner Anfrage jederzeit: angefragt, in Prüfung, freigegeben oder mit Rückfrage.

Eine Ablehnung ist kein „Nein für immer“. Meist fehlt nur ein Baustein — etwa ein fehlender AV-Vertrag oder eine günstigere, sichere Alternative. Du bekommst eine nachvollziehbare Begründung und, wo möglich, einen Vorschlag, der dasselbe Ziel erreicht. Bei Fragen führt der Weg über Hilfe holen.