Anwendungen
Alle bekannten Anwendungen, aufgeschlüsselt nach Stufe A, B und C.
Die Frage klingt harmlos und ist erstaunlich schwer zu beantworten: Wer in Ihrem Unternehmen hat eigentlich auf welche Anwendung Zugriff? Nicht laut Konzept, sondern tatsächlich — inklusive der Werkzeuge, die sich ein Team selbst freigeschaltet hat, und der Konten von Menschen, die längst gegangen sind.
Das Zugriffs-Register beantwortet genau diese Frage. Es liegt im Portal unter SaaS-Ausgaben → Zugriffe und führt jede Anwendung, jedes Konto und jede Herkunft an einem Ort zusammen.

Jede Kachel ist zugleich ein Filter — ein Klick zeigt genau die Zeilen dahinter.
Anwendungen
Alle bekannten Anwendungen, aufgeschlüsselt nach Stufe A, B und C.
Verwaiste Konten
Konten ohne aktive Person dahinter — der klassische Rest eines Austritts.
Ungenutzt > 90 Tage
Zugänge, an denen sich seit 90 Tagen niemand angemeldet hat. Kandidaten zum Aufräumen.
Ohne Verantwortlichen
Anwendungen der Stufe C, für die niemand benannt ist — dort läuft ein Austritt sonst ins Leere.
Die Stufe sagt Ihnen in einem Zeichen, wie ein Zugang endet, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
| Stufe | Bedeutung | Beim Austritt passiert |
|---|---|---|
| A · API | Anwendung mit Schnittstelle (z. B. Microsoft 365, Slack, Google Workspace) | kjello entzieht automatisch und protokolliert das Ergebnis |
| B · Verzeichnis | Anwendung hinter der Anmeldung an Entra ID | Zugriff endet mit dem gesperrten Konto bzw. der entfernten Gruppe |
| C · Manuell | Fachanwendung ohne Schnittstelle (Branchensoftware, Altsysteme) | Die verantwortliche Person bekommt eine Aufgabe mit Frist und quittiert den Entzug |
Jedes Konto trägt ein Herkunfts-Merkmal. Es beantwortet die Frage, wie der Zugang überhaupt entstanden ist:

Die zweite Frage — worauf hat diese Person Zugriff? — beantwortet das Mitarbeiter-Profil. Öffnen Sie unter Mitarbeitende eine Person und wechseln Sie auf den Tab Zugriffe.

Eine echte Kreuztabelle gibt es bewusst nicht: Bei 150 Mitarbeitenden und 40 Anwendungen entstünden 6.000 Zellen — unlesbar am Bildschirm und unbrauchbar auf dem Handy. Zwei Einstiege auf dieselben Daten sind der bessere Weg.
Öffnen Sie SaaS-Ausgaben und wechseln Sie auf den Tab Zugriffe.
Beginnen Sie bei den verwaisten Konten. Ein Klick auf die Kachel filtert die Tabelle. Jedes Konto hier ist ein offener Zugang ohne Menschen dahinter.
Prüfen Sie die Anwendungen ohne Verantwortlichen. Öffnen Sie die Zeile und wählen Sie im Seitenfenster oben unter Verantwortlich eine Person aus. Ohne diese Angabe hat eine Stufe-C-Aufgabe beim Austritt keinen Empfänger — der Prozess läuft ins Leere.
Sehen Sie sich ungenutzt > 90 Tage an. Zugänge, die niemand mehr nutzt, sind entweder überflüssige Lizenzkosten oder ein unnötiges Risiko. Meist beides.
Übergeben Sie den Rest an eine Zugriffsprüfung — dort entscheidet je Zeile ein Mensch: behalten, entziehen oder weitergeben.
Der Zustand des Registers steht in der Adresse. Ein gefilterter Blick ist damit ein Link, den Sie weitergeben können, statt eine Klick-Anleitung zu schreiben:
app.kjello.de/saas?tab=zugriffe&stufe=c&status=orphanedDieser Link öffnet direkt alle verwaisten Konten in Anwendungen ohne Schnittstelle — erfahrungsgemäß die Liste, die es zuerst zu leeren gilt.
Ebenso gilt: kjello spiegelt, was in der jeweiligen Anwendung tatsächlich existiert. Die Wahrheit über ein Konto liegt in der Fremdanwendung, nicht bei uns — deshalb überschreiben wir dort nichts, sondern gleichen ab und melden Abweichungen.