Was kjello liest
Registrierte Anwendungen, wer ihnen zugewiesen ist, selbst erteilte Zustimmungen, Gruppenmitgliedschaften und — sofern lizenziert — die letzte Anmeldung je Anwendung.
Zwei Dinge sammeln sich in jedem Unternehmen an, ohne dass es jemand plant: Konten ohne Menschen und Anwendungen ohne Freigabe. Beide entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus normalem Arbeitsalltag — und beide werden erst sichtbar, wenn jemand systematisch nachsieht.
Ein verwaistes Konto ist ein funktionsfähiger Zugang, hinter dem keine aktive Person mehr steht. Typische Entstehungswege:
Im kjello-Portal stehen verwaiste Konten als eigene Kennzahl im Zugriffs-Register — ein Klick filtert die Liste.

Der zweite Fall ist noch leiser. Ein Team braucht ein Werkzeug, klickt „Mit Microsoft anmelden” und ist in dreißig Sekunden produktiv. Aus Sicht der Mitarbeitenden: vorbildlich pragmatisch. Aus Sicht der IT: Ein unbekannter Dienst hat gerade Rechte auf Unternehmensdaten bekommen, ohne dass ihn jemand geprüft hat.
Genau diese selbst erteilten Zustimmungen liest kjello täglich mit aus. Gefundene Anwendungen erscheinen im Register mit dem Herkunfts-Merkmal entdeckt — sichtbar neben denen, die über kjello vergeben wurden.
Was kjello liest
Registrierte Anwendungen, wer ihnen zugewiesen ist, selbst erteilte Zustimmungen, Gruppenmitgliedschaften und — sofern lizenziert — die letzte Anmeldung je Anwendung.
Wie kjello liest
Ausschließlich lesend, mit auf das Nötige begrenzten Berechtigungen, und nachvollziehbar protokolliert. Siehe GDAP & least-privilege.
Anmeldeprotokolle liefert Microsoft Entra ID erst ab Lizenz P1. Fehlt sie, antwortet die Schnittstelle nicht mit Daten, sondern mit einer Ablehnung.
kjello behandelt das nicht als Fehler: Die Erfassung läuft weiter, die Spalte bleibt leer, und im Portal steht ein Hinweis, woran es liegt. Ehrlichkeit vor Schein — ein erfundener Wert wäre in einer Zugriffsprüfung schlimmer als eine leere Spalte.