Zum Inhalt springen

Neuen Rechner einrichten — jeder Bildschirm erklärt

Sie packen einen neuen Rechner aus, schalten ihn ein — und Windows stellt Ihnen erst einmal ein Dutzend Fragen. Einige davon klingen harmlos und sind es nicht: Bei einer falschen Antwort landet der Rechner als Privatgerät im System, und dann fängt die Einrichtung von vorn an.

Diese Seite geht jeden Bildschirm durch, in der Reihenfolge, in der er kommt. Halten Sie sie beim Auspacken daneben.

  • Ihre Firmen-E-Mail-Adresse und das Kennwort. Beides bekommen Sie von uns, nicht vom Rechner.
  • Ihr Smartphone. Sie richten unterwegs die Zwei-Faktor-Anmeldung ein, und dazu brauchen Sie es in der Hand.

Dazu WLAN oder ein Netzwerkkabel. Ohne Internet kommt der Rechner nicht durch die Einrichtung — er holt sich Ihre Firmeneinstellungen ja erst.

Deutschland und Deutsch (QWERTZ). Ein zweites Tastaturlayout brauchen Sie nicht — auf der Folgeseite „Möchten Sie ein zweites Tastaturlayout hinzufügen?” wählen Sie Überspringen.

Ihr WLAN auswählen und das Kennwort eingeben. Danach lädt Windows kurz Aktualisierungen — das kann ein paar Minuten dauern und ist normal.

3. „Wie möchten Sie dieses Gerät einrichten?”

Abschnitt betitelt „3. „Wie möchten Sie dieses Gerät einrichten?”“

„Für eine Organisation einrichten” — oder je nach Windows-Fassung „Für Arbeit oder Schule einrichten”.

Das ist der Bildschirm, an dem es schiefgehen kann. Wählen Sie hier „Für den persönlichen Gebrauch”, wird der Rechner ein Privatgerät: Er bekommt Ihre Firmenprogramme nicht, taucht bei uns nicht auf, und die Firmendaten liegen in einem privaten Konto. Reparieren lässt sich das nur, indem der Rechner komplett zurückgesetzt und neu eingerichtet wird.

Ihre Firmen-E-Mail-Adresse und Ihr Kennwort. Nicht Ihre private Adresse und kein privates Microsoft-Konto.

Windows verlangt eine zweite Bestätigung. Der übliche Weg ist die App Microsoft Authenticator auf Ihrem Smartphone: App installieren, den angezeigten QR-Code scannen, fertig.

Warum wir das nicht abschalten: Ein gestohlenes Kennwort allein reicht dann nicht mehr aus. Das ist die einzelne Maßnahme mit dem größten Effekt gegen Kontoübernahmen.

Hier kommen mehrere Schalter, meist auf einer Seite. Unsere Empfehlung:

SchalterEmpfehlungWarum
StandortAusEin Arbeitsplatzrechner muss nicht wissen, wo er steht. Ein verlorenes Gerät finden wir anders — siehe unten.
Mein Gerät suchenAusDiese Funktion gehört zum privaten Microsoft-Konto. Für Firmengeräte übernehmen wir das.
DiagnosedatenErforderlich (nicht „Optional”)„Erforderlich” reicht Microsoft, damit Windows Sicherheitsaktualisierungen ausliefern kann. „Optional” schickt zusätzlich mit, welche Programme Sie wie benutzen.
Freihand und Eingabe verbessernNeinSchickt Tastatur- und Handschrifteingaben an Microsoft.
Personalisierte Werbung / Werbe-IDNeinAuf einem Arbeitsgerät hat Werbeprofilbildung nichts verloren.
Angepasste BenutzererfahrungNeinWertet Ihre Nutzung aus, um Ihnen Microsoft-Produkte vorzuschlagen.

Alle diese Schalter lassen sich später unter Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit ändern. Sie legen sich hier nicht endgültig fest.

7. „Wie möchten Sie Ihr Gerät einrichten?” (Nutzungsart)

Abschnitt betitelt „7. „Wie möchten Sie Ihr Gerät einrichten?” (Nutzungsart)“

Falls die Frage kommt, ob der Rechner für Gaming, Familie, Schule oder Arbeit ist: Arbeit — oder den Bildschirm überspringen. Die Antwort steuert nur, welche Vorschläge Windows Ihnen später macht.

Eine PIN ist bequemer und sicherer als ein Kennwort: Sie gilt nur auf diesem Rechner, ein Dieb kann mit ihr anderswo nichts anfangen.

Wenn die PIN nicht funktioniert: Es gibt einen Bildschirm „Es ist ein Problem aufgetreten — Ihre PIN konnte nicht eingerichtet werden”. Dann klicken Sie „Vorerst überspringen”. Das ist kein Fehler bei Ihnen und blockiert nichts: Sie melden sich mit Ihrem Kennwort an, und die PIN lässt sich später unter Einstellungen → Konten → Anmeldeoptionen nachholen. Bleibt es dabei, sagen Sie uns Bescheid — mit dem Fehlercode vom Bildschirm.

Irgendwann erscheint ein kurzer Hinweis, dass Ihr Unternehmen den Rechner verwaltet, mit einer Schaltfläche zum Bestätigen. Bestätigen. Genau das ist der Moment, in dem der Rechner bei uns ankommt.

10. „Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern”

Abschnitt betitelt „10. „Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern”“

Jetzt richtet sich der Rechner selbst ein: Er holt sich Ihre Programme, die Sicherheitseinstellungen und die Verschlüsselung. Lassen Sie ihn dabei am Strom und im Netz und schalten Sie ihn nicht aus. Je nach Umfang dauert das fünf bis zwanzig Minuten.

Danach sind Sie auf dem Schreibtisch und können anfangen.

  • Unten rechts in der Taskleiste erscheint nach einigen Minuten das kjello-Symbol.
  • Im Portal steht Ihr Gerät unter Meine Geräte mit dem Status Online.
  • Ihre Firmenprogramme tauchen nach und nach im Startmenü auf — nicht alle sofort.
  • Nicht ein privates Microsoft-Konto anmelden.
  • Nicht im Unternehmensportal auf „Beginnen” tippen, falls die App auftaucht und Sie dazu auffordert — das richtet eine zweite Verwaltung ein und bringt beide durcheinander.
  • Nicht den Rechner während der Einrichtung ausschalten oder vom Netz nehmen.