Sicherheitsrichtlinien verstehen
Unter Sicherheit & Einstellungen steht, was auf Ihren Geräten gilt — jede Einstellung mit einer Erklärung und der Antwort auf die Frage: Was passiert, wenn sie aus ist?
Die vier Stufen
Abschnitt betitelt „Die vier Stufen“| Stufe | Bedeutung |
|---|---|
| Pflicht | Gehört zum Betrieb und lässt sich nicht abschalten (die Geräteverwaltung selbst, Fernwartung per Skript, Update-Frist bis 30 Tage) |
| Dringend empfohlen | Ohne das kommen Sie in einer Prüfung in Erklärungsnot — Verschlüsselung, Bildschirmsperre, Firewall, Virenschutz |
| Empfohlen | Unser Standard. Sinnvoll, aber nicht zwingend |
| Optional | Für erhöhte Anforderungen. Greift spürbarer in den Alltag ein |
Die drei Sicherheitsniveaus
Abschnitt betitelt „Die drei Sicherheitsniveaus“Statt fünfzig Schalter einzeln zu stellen, wählen Sie einen Startpunkt:
- Basis — das Nötige: Updates, Firewall, Virenschutz, Bildschirmsperre nach 15 Minuten.
- Empfohlen — dazu Datenschutz-Einstellungen, die OneDrive-Sicherung von Schreibtisch und Dokumenten, kürzere Sperrzeit.
- Streng — kurze Update-Fristen, längere Kennwörter, mehr Einschränkungen.
Bevor etwas passiert, zeigt ein Dialog Zeile für Zeile, was sich ändert. Danach können Sie jede Einstellung einzeln anpassen.
Was nie automatisch passiert
Abschnitt betitelt „Was nie automatisch passiert“Vier Einstellungen greifen so weit in den Alltag ein, dass wir sie nie über ein Niveau setzen. Sie stehen im Dialog als eigene Kästchen, und Sie kreuzen sie bewusst an:
- Festplattenverschlüsselung — läuft beim nächsten Neustart an, dauert je nach Größe Stunden, und ohne hinterlegten Wiederherstellungsschlüssel kommt niemand mehr an die Daten. Wir hinterlegen ihn automatisch.
- Ransomware-Schutz für Dokumente — blockiert auch Fachanwendungen, die in Dokumente schreiben, bis sie einzeln freigegeben sind.
- USB-Speicher schreibgeschützt — betrifft auch dienstliche Sticks.
- Microsoft Store sperren — dann laufen auch Updates von Store-Apps nicht mehr automatisch.
Für wen etwas gilt
Abschnitt betitelt „Für wen etwas gilt“Jede Einstellung kann für alle Geräte gelten, nur für Windows, nur für Mac oder nur für eine Gruppe. Sind mehrere zugleich gesetzt, gilt die strengere — die kürzere Sperrzeit, die kürzere Frist, „an” vor „aus”.
Windows-Server bekommen Skripte und Software, aber keine dieser Richtlinien. Das ist keine Lücke: Server nehmen Konfigurationsprofile schlicht nicht an.
Fehlt etwas?
Abschnitt betitelt „Fehlt etwas?“Unter jeder Karte steht „Einstellung fehlt?”. Schreiben Sie uns, was Sie brauchen — der Katalog wächst über solche Rückmeldungen.